Die VOR-TOUR der Hoffnung hilft kranken Kindern
Die zweitägige Benefiz-Radtour wird auch im Rhein-Hunsrück-Kreis unterwegs sein und am 9. August, ca. 15.00 Uhr in Boppard auf dem Marktplatz Station machen. Die VOR-TOUR der Hoffnung ist eine ganz besondere Radtour. Gleichgesinnte Menschen, darunter zahlreiche Prominente aus den Bereichen Sport, Politik, Showbusiness und Wirtschaft, steigen aufs Fahrrad um Spenden zu sammeln für krebs- und leukämiekranke Kinder und Jugendliche. Mehrere Tage sind die Hoffnungsradler unterwegs - bis zu 120 km pro Tag. Auf ihren Stationen, in den Städten und Gemeinden, werden die Teilnehmer von Landräten, Bürgermeistern und Firmenchefs begrüßt. Vor allen Dingen sind es die Bürger mit zum Teil ausgefallenen Aktionen, die diese Initiative begleiten und häufig den Besuch des beeindruckenden Trosses zum Anlass nehmen, für ein Fest im Zeichen der Hilfe. Die diesjährige Streckenführung durch die Kreise Rhein-Hunsrück und Mayen-Koblenz ist nicht nur sehr selektiv, sondern auch landschaftlich äußerst reizvoll. Hinzu kommt eine sehr positive Resonanz aus den Reihen der Städte und Gemeinden, den Stopp für die Benefizradler zu einem beeindruckenden Ereignis werden zu lassen.
Gödenroth ist am 09. August 2010 Ausgangspunkt der 15. VOR-TOUR. Weiter geht’s durch die abwechslungsreiche Hunsrücker Landschaft mit Stopps in Kastellaun, Hasselbach, Simmern, Lingerhahn, Wiebelsheim und in der Stadt Oberwesel.
Der „altehrwürdige Vater Rhein“ begleitet die Radler bis zum Tagesziel nach Koblenz. Man darf gespannt sein, mit welchen Aktionen die Städte St. Goar, Bad Salzig (Fa. Sebamed), Boppard, Rhens und Koblenz die Tour überraschen werden.
Der erste Radlertag endet mit einem spektakulären Fallschirmsprung durch den ehemaligen Reckweltmeister Eberhard Gienger (MDB) vor der Lotto-Zentrale in Koblenz. In Gödenroth „wagt“ der DOSB-Vizepräsident (Deutscher Olympischer Sportbund) einen Tandem- und in der Mitte von Boppard ein Zielsprung. Die VOR-TOUR der Hoffnung ist eine von unzähligen Aktionen, Veranstaltungen und Aktivitäten, die sich der konkreten Hilfe für krebs- und leukämiekranke Kinder verschrieben hat und der „großen“ Tour der Hoffnung zuarbeitet.
Alle Mitstreiter macht besonders stolz, dass die Spendengelder zu 100% dort ankommen, wo sie dringend benötigt werden. Die sehr hohe Akzeptanz in der Bevölkerung hat dazu geführt, dass jährlich bemerkenswerte Summen zusammenkommen, Im vergangenen Jahrerradelten die „VOR-TOUR-RADLER“ an zwei Tagen 141.500,00 Euro.
Allein 50.000,00 Euro erhielt das Klinikum Kemperhof, das auch in diesem Jahr mit einer großen Summe bedacht wird. Der zweite Tag (Dienstag, 10.August) beginnt mit einem Kinderfest in der Onkologie im Kemperhof. Nach zwei Stopps in der Stadt Koblenz machen sich die Hoffnungsradler auf nach Urbar und Weiterburg. Über Höhr-Grenzhausen, Hartenfels, Hachenburg, Nistertal und dem Stöffel-Park erreicht das Peleton das Tagesziel in Pottum am Wiesensee (Hotel Lindner). Am Mittwoch, 11. August nimmt die VOR-TOUR das Ziel Gießen ins Visier, wo der Prolog zur 27. Tour der Hoffnung stattfindet. Man darf gespannt sein, wie hoch der Spendencheck ist, den die Radler zum Start in der Universitätsstadt überreichen. Die Stadt Boppard ruft nun alle interessierten Vereine, Gewerbetreibende oder Mitbürger die mit helfen wollen auf, bei beispielsweise geplanten Festen und Veranstaltungen der nächsten Woche die Gelegenheit zu nutzen und mit Sonderaktionen Spenden zusammenzutragen, die gesammelte dann am 9. August auf dem Markplatz an die Tour übergeben werden. Informationen gibt es bei Stadtverwaltung Boppard und unter www.tour-der-hoffnung.de
Quelle: Rund um Boppard vom 11.06.2010






