Die „VOR-TOUR der Hoffnung“

In den vergangenen Jahren haben sich zahlreiche Prominent aus Sport, Politik und Wirtschaft in den Dienst der guten Sache gestellt, z. B. Annika Mehlhorn, Bernd Cullmann, Björn Glasner...

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INFO Benefiz-Radtour mit prominenter Unterstützung

Die "Tour der Hoffnung" ist eine Aktion zu Gunsten von krebs- und leukämiekranken Kindern, die am Mittwoch, 11. August, in Gießen startet und am Samstag, 14. August, in Halle endet. In diesem Jahr radeln wieder Politiker, Manager, Sportler, Ärzte und idealistisch gesinnte Bürger mit.
Schon am heutigen Montag geht die so genanntew «Vor-Tour der Hoffnung» los; sie führt durch die Kreise Simmern und Mayen-Koblenz. Am morgigen Dienstag geht es zunächst vom Klinikum Kemperhof nach Vallendar mit dem Ziel Wiesensee und einen Abstecher zum Stöffel-Park. Am Mittwoch, 11. August, endet die dreitätige Vor-Tour in Gießen.

Krebsforschung

Die Idee zu dieser "Vor-Tour" hatte der damalige Verkehrsdirektor der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler und jetzige Geschäftsführer des «Hotels zur Post» in Waldbreitbach, Jürgen Grünwald. Gemeinsam mit Gregor Waldorf radelte er beim ersten Mal nach Gießen und übergab dort seinen "Start-Scheck" von 4500 Mark. Aus zwei Radlern sind nun bis zu 100 Radler geworden, die kräftig in die Pedale treten, um einen Spendenbetrag für krebskranke Kinder zu sammeln. Denn es wird Geld benötigt, um die Krebsforschung, aber auch die psychosoziale und pflegerische Betreuung krebskranker Kinder zu unterstützen und neue Behandlungskonzepte voranzutreiben.

Prominente Unterstützer sind in diesem Jahr unter anderem Anna Dogonadze, Olympiasiegerin 2004 in Athen, Eberhard Gienger, Weltmeister und Olympia-Dritter am Reck, Sandra Minnert, Fußballweltmeisterin 2003 und 2007,Edgar Steinborn, DFB-Schiedsrichter von 1985 bis 2005 und Fifa-Schiedsrichter von 1995 bis 2002, Ellen Wessinghage, ehemalige deutsche Mittel- und Langstreckenläuferin und Sportlerin des Jahres in Deutschland 1975, und der rheinland-pfälzische Minister für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Hendrik Hering (SPD). Die «Hoffnungsradler» werden auf ihren Zwischenstationen und Etappenzielen von Landräten, Bürgermeistern, Firmenchefs und Bürgern empfangen. Mit Festen und spektakulären Aktionen wird die Initiative begleitet.

Empfang am Wiesensee

Ein Zwischenstopp ist am morgigen Dienstag gegen 17.45 Uhr im Stöffel-Park geplant. Um 19 Uhr ist die Zielankunft des zweiten Tages vor der Tourist-Information am Wiesensee vorgesehen. Gäste und Besucher sind willkommen, die Radler beim Eintreffen am Wiesensee anzufeuern und ihnen zuzujubeln.
Am Mittwoch geht es zum Ziel nach Gießen, wo dann die 27. "Tour der Hoffnung" startet. Es wird mit Spannung erwartet, wie hoch der Spendenscheck ist, den die Radler mit nach Gießen bringen. kdh

Quelle: Frankfurter Neue Presse vom 09. August 2010

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