Die „VOR-TOUR der Hoffnung“

In den vergangenen Jahren haben sich zahlreiche Prominent aus Sport, Politik und Wirtschaft in den Dienst der guten Sache gestellt, z. B. Annika Mehlhorn, Bernd Cullmann, Björn Glasner...

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Vor-Tour sorgt für Spendenbereitschaft

Hilfsaktion für krebskranke Kinder findet großes Echo in der Region

Die Vor-Tour der Hoffnung stößt auf große Resonanz und Spendenbereitschaft.

Rhein-Hunsrück. Im Allgemeinen gilt der Hunsrücker als sparsam. Bei der Vor-Tour der Hoffnung zeigte er sich hingegen von seiner großzügigen Seite. Schon seit Wochen hatten Belegschaften und Unternehmer Spenden für krebs- und leukämiekranke Kinder und Jugendliche gesammelt. Sparkassen und Volksbanken schrieben großzügig Schecks aus. Von jedem Schnitzel in einem Kastellauner Restaurant ging 1 Euro an die Aktion. Für jeden Zentimeter Bauchumfang, der in einem Kastellauner Fitnessstudio dank des harten Trainings verloren ging, zahlten bergewichtige Kunden gerne ebenfalls 1 Euro. Und Simmerns Stadtbürgermeister Nikolay übergab gar einen ganzen Sack mit Geld, gesammelt in heimischen Geschäften.

Sichtlich schwer fällt es dem 13-jährigen leukämiekranken Andreas aus Riesweiler zuzuhören, wie Prominente über seine Krankheit reden. Nach der ersten Chemotherapie durfte er die Mainzer Uniklinik für einige Tage verlassen. Froh ist er aber darüber, dass ihm so viel Unterstützung widerfährt.

Einer der vielen Hoffnungsradler ist  CDU-Abgeordneter Hans-Josef Bracht. Im kommenden Jahr will auch CDU-Hoffnungsträgerin Julia Klöckner an der Vor-Tour teilnehmen. Landtagspräsident Joachim Mertes hingegen überlegt noch. Heuer habe er sein Rad verliehen, bekannte er am Start. (wd)

Quelle: Rheinzeitung vom 10.08.2010

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